Neuerscheinung
2009
Kaum
irgendwo sonst tritt der unzureichend verankerte oder überhaupt
mangelnde ethische Akzent in vielen Erscheinungsformen unsrer Zivilisation so deutlich zutage wie in kriegerischen
Auseinander-setzungen zwischen Völkern. Von daher führt meine
Reiseerzählung Schlachtfelder 1914/18. Streiflichter einer
Motorradreise im September 2000 nur scheinbar in die
Vergangenheit. Statt dessen rückt sie eines der Kriegstraumata
unsrer Welt ins Zeitlose menschlicher Selbst-bestimmung.
Das
Buch umfaßt 112 Druckseiten, enthält 103 Fotos, größtenteils
farbig, und ist unter der BoD-Nummer 533065 am 13. 05. 2009 zum Druck
freigegeben worden. Aufgelegt bei Books on Demand GmbH, Gutenbergring
53, DE- 22848 Norderstedt, läßt es sich zum Ladenpreis von 19,90
EURO erwerben, und zwar dies zunächst in 1.000 Online-Buchshops,
binnen kurzem auch flächendeckend im deutschsprachigen Buchhandel. (ISBN 9783837096194) Hier folgt eine kurze Leseprobe. Vom Tours des Mortes in Verdun zum Beispiel heißt es:
Bleiche Totenschädel, ins Ockergelb verfärbt, Oberschenkelknochen, wie Holzscheite säuberlich übereinandergestapelt vor einem Gewirr menschlicher Skelettreste, die sich im Dunkel des dahinter liegenden Nichts verlieren –: das ist der Anblick, den teilweise grünspanbedeckte gläserne Öffnungen der Betonwände seitlich im Souterrain darbieten, einen mehr als nur flüchtigen Einblick in jene Regionen, von denen der Aberglaube als von den „Gefilden der Seligen“ weiß. Für jedermann einsehbar, aber „nicht eingesehen von einem jeden“. . .
Reaktionen Ohne Sentiment über die Dinge auszuschütten, gelingt dem Autor,
im Nationalbewußtsein der Deutschen weithin Verdrängtes anschaulich in die Erinnerung zurückzurufen: Dasteht das Geschehen selber, hart, klar und objektiv. Kommentare erläutern sachangemessen. Position des Autors und Rahmenhandlung des Mitgeteilten provozieren und regen zur Auseinandersetzung an. Udo Walker, Studienrat, Flachsmeer, 07.07.2009
In seinem Buch schildert der Weeneraner die Besuche der Kriegsschauplätze mit viel Detailfülle, nähert sich dem Thema respektvoll, aber durchaus auch kritisch. Zwar wartet das Buch auch mit einer Fülle von Fotos auf, so richtig „greifbar“ werden die Erlebnisse aber nur durch die Schilderungen des Autors. Peters gelingt es dabei immer wieder, bedrückende Stimmung durch Reise-Anekdoten aufzulockern, die er mit feiner Ironie einzuflechten vermag... Kai-Uwe Hanken, Journalist, Weener, 13.07.2009
Das
Buch über Gräberfelder und Gedenkstätten rahmt seinen Bericht nach
den Regeln des Essays mit einem Erlebnis ein. Ich habe es mit großem
Interesse gelesen. „Das Schreiben ist eine kleine Bremse gegen das
Vergehende...“
Dipl.-Hdl. Renate Stolte-Batta, Autorin, Hamburg, 09.09.2009 | ||
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Liebe und Zorn gleichen dem Feuer - es brennt, aber leuchtet auch und wärmt |